Hinweise zum Urheberrecht

Urheberrecht an den Artikeln im Übersetzerportal
Das Urheberrecht an den Artikeln des Übersetzerportals liegt beim Übersetzerportal uepo.de.

Weiterverwertung erwünscht
Die Medien der Sprachenbranche (zum Beispiel die Mitteilungsblätter der Berufsverbände) dürfen Artikel aus dem Übersetzerportal unter folgenden Bedingungen gebührenfrei publizieren:
(1) Wir werden vorab über die geplante Veröffentlichung informiert.
(2) Das Übersetzerportal wird einschließlich der Webadresse „www.uebersetzerportal.de“ als Quelle genannt.
(3) Falls der Artikel im Internet veröffentlicht wird, muss ein Link auf www.uepo.de gesetzt werden.

Urheberrecht der von uns genutzten Quellen
Die im Übersetzerportal erscheinenden Artikel basieren oft auf Informationen, die von anderen recherchiert und an anderer Stelle bereits veröffentlicht wurden. Damit stellt sich die Frage, ob dieses Vorgehen mit dem Urheberrecht vereinbar ist. Die kurze Antwort lautet: Ja, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind und bestimmte Bedingungen eingehalten werden.

Kein Urheberrechtsschutz für Nachrichten
Die Berichterstattung über Tatsachen und die einfache Nennung von Ereignissen besitzen lediglich einen darstellenden Charakter. Die Zusammenfassung solcher Meldungen für den Leser wird nicht als eigene geistige Schöpfung des Journalisten gewertet. Für bloße sachliche Mitteilungen von Geschehnissen des Tages gilt daher kein Urheberrechtsschutz, so dass auch das Übersetzerportal darüber berichten kann.

Urheberrechtsschutz gilt nur für „Werke“
Einen urheberrechtlichen Schutz genießen nur so genannte „Werke“. Ein Text ist nur dann ein „Werk“, wenn es sich um eine persönliche geistige Schöpfung handelt. Das Werk muss einen geistigen Mindestgehalt und eine gewisse „Schöpfungshöhe“ aufweisen.
    Eine persönliche Schöpfung setzt menschliches Handeln voraus. Automatisch erstellte Listen und Ähnliches sind daher urheberrechtlich nicht geschützt.
    Die Anforderungen an die Qualität des Werkes sind jedoch eher gering. Ein Journalist muss also kein Goethe sein, um Urheberrechtsschutz in Anspruch nehmen zu können.

Kein Urheberrechtsschutz für den Inhalt
Der Tatsachengehalt von „Werken“ ist nicht geschützt – ganz gleich, mit wie großem Rechercheaufwand er zu Tage gefördert wurde. So können zum Beispiel die Presseagenturen niemandem verbieten, aus dem Inhalt der Meldungen neue Artikel zu schreiben und diese zu veröffentlichen. Das ist auch vernünftig, denn ein freier Informationsfluss in der Demokratie wäre anders nicht zu gewährleisten.

Einschränkung des Urheberrechts zugunsten der Medien- und Informationsfreiheit
Eine urheberrechtliche Monopolstellung des Urhebers wäre mit den Vorgaben der Verfassung, insbesondere mit der Presse-, Informations- und Meinungsfreiheit nicht vereinbar. Daher muss jeder Urheber Einschränkungen seiner Rechte im Interesse der Allgemeinheit dulden.
    Nachdem das Werk, dessen wesentlicher Inhalt oder eine Beschreibung des Werkes veröffentlicht worden ist, erlischt das Vorrecht des Urhebers auf Mitteilung. Vom Veröffentlichungszeitpunkt an sind Inhaltsmitteilungen und Beschreibungen freigegeben. Zum Zweck der Information und Kritik ist sogar eine gekürzte Wiedergabe zulässig.

Zitierrecht
Die Diskussion unterschiedlicher Auffassungen macht es notwendig, Bezug auf schon Bestehendes zu nehmen. Das Recht zum Zitieren ist also eine unabdingbare Voraussetzung für die Auseinandersetzung mit den Aussagen und Meinungen anderer. Zitate sind immer dann zulässig, wenn sie das kulturelle Leben im Sinne einer geistigen Auseinandersetzung bereichern.
    Allerdings darf lediglich in einem durch den Zweck gebotenen Umfang zitiert werden. Das Zitat darf also nicht länger sein als unbedingt erforderlich. Es darf nur als Hilfsmittel und Beleg fungieren und nicht Hauptgegenstand des neuen Artikels sein.
    Das Zitierrecht erstreckt sich nicht nur auf gedruckte Texte, sondern auch auf Hörfunk- und Fernsehbeiträge.
    Darüber hinaus dürfen Zitate nur in selbstständige „Werke“ aufgenommen werden. Der Text, in dem das Zitat angeführt wird, muss also selbst eine eigene geistige Leistung darstellen. Das neue Werk muss unabhängig von den aufgenommenen Zitaten inhaltlichen Bestand haben.
    Jedes Zitat muss mit einer Quellenangabe versehen sein.

Bilder
Bei den im Übersetzerportal verwendeten Bildern handelt es sich meist um Porträts oder Logos der in den Beiträgen erwähnten Personen und Organisationen. Das Urheberrecht dieser Bilder liegt in der Regel bei den abgebildeten Personen bzw. Organisationen. Nach unseren Erfahrungen wird dieses Material bereitwillig vergütungsfrei zur Verfügung gestellt.
    Zur Darstellung allgemeiner Sachverhalte verwenden wir eigene Fotos oder Material aus Bildersammlungen, die eigens für diese Zwecke zusammengestellt werden (z.B. www.photocase.de). Diese Bilder dürfen bei Nennung der Quelle ausdrücklich zu beliebigen – auch kommerziellen – Zwecken vergütungsfrei verwendet werden.

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