2006-01-06
„Ohne Dolmetscher geht gar nichts“ – manager magazin gibt Tipps für Geschäftsleute in Polen
„Wir konnten uns vor der eigentlichen Sitzung bestens auf Deutsch unterhalten. Als es dann aber in die konkreten Verhandlungen ging, merkte man, dass das Management-Vokabular unserer Partner nicht ausreichte, um definitive Vereinbarungen zu treffen. Wir haben deswegen viel Zeit verloren und erst nach der Einschaltung eines Dolmetschers einen Abschluss finden können“, beschreibt ein österreichischer Manager seine Erfahrungen bei Verhandlungen in Polen. Im manager magazin ist ein Artikel mit Tipps für Geschäftsleute in Polen erschienen, der das Thema „Dolmetscher“ ausführlich behandelt.
    Die Zeitschrift empfiehlt, den Dolmetscher über die Tagesordnung detailliert zu informieren, wichtige Punkte verständlich auf verschiedene Art zu erklären und nicht mehr als ein oder zwei Minuten zu sprechen, damit der Dolmetscher nicht den Faden verliert. Die Geschäftsleute sollen überflüssige, wenig bekannte Bedeutungen oder Dialekte sowie doppelte Verneinungen vermeiden. Der Dolmetscher soll sich Notizen machen können und jede Stunde die Möglichkeit zu einer fünf- bis zehnminütigen Pause erhalten.
    Der Autor Sergey Frank ist Jurist und wurde als Sohn russischer Eltern in Österreich geboren. Der Personalberater bei der Kienbaum Executive Consultants GmbH hat für viele Unternehmen in diversen Ländern verhandelt und Büros eröffnet. 2003 veröffentlichte er im Haufe-Verlag das Buch Internationales Business – Verhandeln, Präsentieren, Business English.
    Auf der Website des manager magazins finden Sie die Startseite des Artikels und auf einer Folgeseite den Abschnitt über Dolmetscher.


[Text: Richard Schneider. Quelle: manager magazin, 2006-01-06. Bild: Uepo-Archiv.] www.uebersetzerportal.de