2002-09-22
Norbert Zänker: „Übersetzen bedeutet Fachübersetzen. Mit exotischen Sprachen eher schlechte Chancen.“
In einem Artikel für die „Jobline“-Rubrik der Berliner Morgenpost beschreibt Norbert Zänker für junge Menschen, die vor der Berufswahl stehen, aktuelle Tendenzen unserer Branche. Zänker ist Vizepräsident des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer (BDÜ).
    Er schreibt: „Dolmetscher und Übersetzer, die sich auf eher ,exotische' Sprachen wie Japanisch, Slowenisch oder Hebräisch spezialisieren, haben auf dem Arbeitsmarkt eher schlechte Chancen.“ Und weiter: „Übersetzen bedeutet Fachübersetzen. Denn die wirtschaftlich relevanten Fachgebiete sind nicht die Geistes- und Sozialwissenschaften, sondern Technik, Medizin, Pharmazie, Bankwesen, Wirtschaft und Jura.“ 
    Nach seinen Angaben arbeiten in Deutschland zurzeit rund 20.000 Übersetzer und Dolmetscher, die meisten davon als Freiberufler.
    Am 23.09.2002 veranstaltet die Zeitung von 17.00 bis 18.00 Uhr eine telefonische Fragestunde zu Fremdsprachen-Berufen, bei der Zänker offenbar als Experte zur Verfügung steht. Die Rufnummern und den Volltext des Artikels finden Sie hier: 
[Externer Link. Möglicherweise nicht mehr gültig.]
[Text: Richard Schneider. Quelle: Berliner Morgenpost, 2002-09-22. Bild: ADÜ Nord.]

Norbert Zänker