2002-11-02
Jetzt hat es auch der Spiegel gemerkt: Sprachbanausen lassen immer öfter Bindestrich weg
Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel gehört mit seinen Manierismen und Marotten nicht selten selbst zu den Sprachverhunzern. In der kommenden Ausgabe betätigt es sich jedoch als Sprachpfleger und diagnostiziert nach der Apostrophitis nun eine weitere Sprachseuche: das Weglassen des Bindestrichs. Das Magazin behauptet: „Kurz nach der Wende zum dritten Jahrtausend fiel die Unsitte erstmals richtig auf.“ Eine Feststellung, die Übersetzer nicht bestätigen können. Seit mehr als 10 Jahren ärgern wir uns über fehlende Bindestriche und darüber, dass der Kunde korrekt gesetzte Bindestriche wieder entfernt. Mehr dazu im Spiegel:
[Externer Link. Möglicherweise nicht mehr gültig.]
[Text: Richard Schneider. Quelle: Spiegel 45/2002. Bild: Spiegel.]