2002-12-31
Wer bestimmt, was „richtiges“ Englisch ist? Widerstand gegen Monopol der Muttersprachler
In der Frankfurter Rundschau lesen wir: „Nicht-muttersprachliches Englisch gilt als defizitär. Dabei übertrifft die Zahl der Nicht-Muttersprachler (zwischen 1,2 und 1,5 Milliarden) die der Muttersprachler (350 Millionen) um ein Mehrfaches und wächst rasant weiter. Aber die Minderheit der Muttersprachler, vor allem Briten und Nordamerikaner, bestimmt alleine, was als sprachlich korrekt gilt.
    Sie hat davon unermessliche Vorteile: Viele attraktive Stellen sind nur englischen Muttersprachlern zugänglich (z.B. in der EU, obwohl es den Richtlinien zuwider läuft) und die „Sprachenindustrie“ – Sprachunterricht, Übersetzung – bietet ihnen erkleckliche Einnahmequellen (für Großbritannien ist sie der wichtigste Wirtschaftszweig nach dem Nordseeöl).“
    Gegen diese Monopolstellung sprach sich der Weltkongress für Angewandte Linguistik aus, der Ende Dezember in Singapur stattfand.
    Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Frankfurter Rundschau.
[Externer Link. Möglicherweise nicht mehr gültig.]
[Text: Richard Schneider. Quelle: Frankfurter Rundschau 2002-12-31. Bild: Archiv.]