2003-05-19
Unsere Mädels in der Politik: Gabi geht, Conny bleibt
Neues gibt es über die Karrieren der beiden einflussreichsten Übersetzerinnen in der Politik zu berichten:
    Die PDS-Vorsitzende Gabriele „Gabi“ Zimmer (48) hat überraschend verkündet, auf dem Parteitag Ende Juni in Berlin nicht wieder zu kandidieren. Seit dem schlechten Abschneiden bei der letzten Bundestagswahl im September 2002 stand sie in ihrer Partei immer stärker in der Kritik. Im Oktober 2002 wurde sie auf dem Bundesparteitag in Gera zunächst im Amt bestätigt. Die Krise weitete sich jedoch aus.
    PDS-Fraktionschef und Bundesvize Peter Porsch wertet Zimmers Rückzug als „tragisches Ende eines Flügelkampfes, der die ganze Partei zu zerstören droht“.
    Die in Berlin geborene Zimmer war von 1997 bis 2000 stellvertretende Parteivorsitzende und seit Oktober 2000 Vorsitzende der Partei des demokratischen Sozialismus. 1977 hatte sie an der Karl-Marx-Universität in Leipzig ihren Abschluss als Diplomsprachmittlerin für Russisch und Französisch gemacht. Mehr zu Gabi Zimmer unter www.gabizimmer.de.
    FDP-Generalsekretärin Cornelia „Conny“ Pieper (44) wurde am vergangenen Wochenende auf dem Parteitag der Liberalen in Bremen mit 60,9 Prozent der Stimmen in ihrem Amt bestätigt, das sie seit 2001 ausübt. 
    Pieper stammt aus Halle an der Saale und hat in Leipzig und Warschau Sprachwissenschaften (Polnisch und Russisch) studiert. 1982 schloss sie ihr Studium als Diplom-Sprachmittlerin ab. Danach war sie als Dolmetscherin im Tourismus- und Kulturbereich tätig. Seit 1996 arbeitet sie freiberuflich. Mehr zu Cornelia Pieper unter folgender Adresse: www.cornelia-pieper.de.


Küsschen vom Chef: Cornelia Pieper nach ihrer Wiederwahl

[Text: Richard Schneider. Quelle: Leipziger Volkszeitung 2003-05-08, www.liberale.de. Bild: Zimmer, Pieper, FDP.]


Gabi Zimmer


Cornelia Pieper