2003-05-22
„Wenn dieser Krieg vorbei ist, wird in allen Ländern nur noch Deutsch gesprochen.“ – Was die Dolmetscherin Charlotte Todt in 80 Jahren so alles erlebt hat
Für die 1923 geborene Charlotte Todt war früh klar, dass Sprachen ihre Zukunft sind. Sie wollte Englisch und Französisch lernen. Als sie dies Anfang der 1940er Jahre beim Arbeitsamt angeben wollte, schüttelte die Sachbearbeiterin nur den Kopf: „Wenn dieser Krieg vorbei ist, wird in allen Ländern nur noch Deutsch gesprochen.“ 
    Todt besuchte eine Fremdsprachenschule und wurde 1945 nach dem Einmarsch der Amerikaner im Landeshaus Wiesbaden als Dolmetscherin angestellt. 1952 wechselte sie ins Verteidigungs- und Finanzministerium, arbeitete für die Luftwaffe, dolmetschte bei politischen Treffen des Bundes und des Landes Hessen und arbeitete schließlich noch über elf Jahre beim Bundeskriminalamt. Für ihre 24-jährige Arbeit bei den Amerikanern wurde ihr 1969 vom Department of the Air Force der „Superior Performance Award“ verliehen.
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[Text: Richard Schneider. Quelle: Wiesbadener Kurier 2003-05-20. Bild: RMB/Kubenka.]

Charlotte Todt