2003-08-05
Lokalisierungsdienstleister Locatech: „Uns geht's prima.“
Der Lokalisierungsdienstleister Locatech beschäftigt in Dortmund 50 Mitarbeiter. Hinzu kommen rund 300 Freiberufler in aller Welt.
    Das Unternehmen betreut rund 20 Kunden aus der IT-Branche, darunter Cisco Systems, IBM und Hewlett Packard. Der wichtigste aber ist Microsoft. Vor zwei Jahren wurde in Dortmund das Betriebssystem Windows XP (2,5 Mio. Wörter) ins Deutsche, Französische und Italienische übersetzt. Und erst vor kurzem arbeiteten ein fünfköpfiges Team und 25 externe Mitarbeiter an der Lokalisierung von Microsoft Windows Server 2003.
    Locatech wurde 1993 von dem Informatiker Dirk Löhn und der Germanistin und Übersetzerin Anette Schachtner gegründet. Die beiden hatten zuvor kurze Zeit in der Microsoft-Zentrale in Redmond gearbeitet. Mit einem Auftrag im Gepäck ging's dann wieder nach Hause. Flugs wurden fünf Computer angeschafft und in einer kleinen Privatwohnung nahm das neue Unternehmen seine Arbeit auf.
    1999 hat Locatech gemeinsam mit CrossGap (Italien) und Jonckers Translation & Engineering (Belgien) den Unternehmensverbund LCJ EWIV gegründet, dem inzwischen weitere Partnerfirmen angehören.
    Der internationale Wettbewerb ist nach Angaben von Geschäftsführer Matthias Caesar hart. Als kleiner Mittelständler könne man sich nur schwer behaupten. Deshalb will Locatech weitere Partner und Märkte gewinnen, vor allem in Asien.
    Insgesamt fällt Caesars Bilanz aber positiv aus: „Uns geht's prima.“ Erst vor zwei Monaten hat man 200 Quadratmeter zusätzliche Bürofläche angemietet und fünf neue Mitarbeiter eingestellt. Drei weitere Stellen sind noch unbesetzt.
[Text: Richard Schneider. Quelle: WAZ, 2003-08-05; diverse Locatech-Pressemitteilungen. Bild: Locatech, Blickpunkt Wirtschaft.]


Dirk Löhn (links) und Matthias Caesar