2003-10-26
Irak: Dolmetscher bei Habbaniya ums Leben gekommen
Ein irakischer Dolmetscher ist am 25.10.2003 bei einem Angriff auf einen Konvoi rund 80 km westlich von Bagdad bei Habbaniya ums Leben gekommen. Außer ihm starben noch zwei weitere Personen, zwei andere wurden verletzt.
    Der Konvoi bestand aus drei Fahrzeugen des britischen Unternehmens European Landmines Solutions. Der für die Firma arbeitende amerikanische Ingenieur David Rasmussen, der bei dem Angriff verletzt wurde, erklärte ebenso wie der die Gruppe begleitende irakische Wachmann Laith Jusef, dass die Fahrzeuge unter amerikanisches Feuer gerieten.
    US-Militärsprecher Charles Hardy bestritt eine amerikanische Verwicklung. „Nach meinen Informationen ist es unmöglich, dass sie von US-Truppen angegriffen wurden.“ Zunächst sei eine Bombe auf der Landstraße explodiert. Anschließend hätten Unbekannte Granaten geschleudert und die Fahrzeuge beschossen. US-Soldaten hätten die Gegend nach dem Angriff gesichert und die Verletzten in Sicherheit gebracht.
[Text: Richard Schneider. Quelle: Der Standard, 2003-10-26. Bild: Archiv.]
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