2003-12-13
Miss Belgien 2004: Unsere Kollegin Aline Lallemand hat es leider nicht geschafft
Bei der gestrigen Wahl zur Miss Belgien 2004 hat es unsere Übersetzerkollegin Aline Lallemand (23) aus der deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien leider nicht geschafft. Stattdessen heimste eine Blondine aus Flandern die Krone ein. Die Fernsehsender RTL/TVI und VTM übertrugen die Veranstaltung live aus dem Spiroudôme von Charleroi.
    Platz 1, 2 und 3 gingen an flämische Kandidatinnen, was zum Teil darauf zurückzuführen sein dürfte, dass die Wahl bei den Fernsehzuschauern in Flandern auf ein wesentlich größeres Interesse stößt als bei den Wallonen. Im vergangenen Jahr schalteten dreimal mehr Flamen als Wallonen den Fernseher ein. Das Votum der Fernsehzuschauer fließt in die Wertung mit ein.
    Im Vorfeld meinte Lallemand, es sei „recht schwierig“, zu den Kandidatinnen aus Flandern „einen guten Draht zu kriegen“, da „ein spürbares Konkurrenzdenken“ herrsche. Dagegen sei die Atmosphäre unter den fünf französischsprachigen Mädchen „merklich entspannter“.
    Lallemand vor der Wahl: „Sicher wäre es super, wenn ich zu den Top Five gehörte.“ Und wenn nicht? „Dann geht die Welt auch nicht unter.“ 
    Nun hat sie Zeit, sich wieder ganz auf ihre Abschlussarbeit am Brüsseler Institut Supérieur de Traducteurs et Interprètes (ISTI) zu konzentrieren – die Übersetzung eines englischen Fachbuchs ins Französische. Das Thema? „Es geht um eine soziologische Analyse des Sadomasochismus ...“, so Lallemand. 

Link zum Thema
2003-12-06 ISTI-Studentin Aline Lallemand auf dem Weg zur Miss Belgien 2004
[Text: Richard Schneider. Quelle: Grenz-Echo, 2003-12-12. Bild: Lallemand, RTL.] www.uebersetzerportal.de


Aline Lallemand


Miss Belgien 2004 (Mitte) und die auf Platz 2 und 3 gelandeten Kandidatinnen