2004-01-31
Afghanistan: Zwei Übersetzer bei Sprengstoffanschlag und Explosionsunglück verletzt
Bei einem Selbstmordanschlag in Kabul ist ein afghanischer Übersetzer der Internationalen Schutztruppe verletzt worden. Ein britischer ISAF-Soldat und ein afghanischer Zivilist wurden getötet, drei Briten wurden verletzt. Auch der Attentäter, der mit einem Taxi auf die Soldaten zufuhr, kam ums Leben. Zu dem Anschlag kam es am 28. Januar während einer Gedenkveranstaltung für einen kanadischen ISAF-Soldaten, den ein Selbstmordattentäter am Vortag mit in den Tod gerissen hatte. 
    In der ostafghanischen Provinz Ghasni ist am 30. Januar bei der Explosion eines Waffenlagers ein afghanischer Übersetzer verletzt worden. Sieben US-Soldaten kamen ums Leben, drei wurden verletzt und einer wird noch vermisst. Ein Vertreter der Regierung des Distrikts Jaghato betonte, es habe sich um einen Unfall gehandelt. Den Soldaten sei ein Fehler unterlaufen, der zur Explosion geführt habe. Der Sprecher der US-Streitkräfte in Afghanistan, Brian Hilferty, sagte, es gebe keine Anzeichen für einen Anschlag. Die Untersuchungen seien aber noch nicht abgeschlossen.


Die Szene nach dem Selbstmordanschlag in Kabul

[Text: Richard Schneider. Quelle: n-tv, 2004-01-30; N24, Basler Zeitung, 2004-01-28. Bild: dpa.] www.uebersetzerportal.de