2004-03-25
Spiegel über Dolmetscherin im Mannesmann-Prozess: „Nervosität in der Stimme“
Heute musste der ehemalige Vodafone-Chef Christopher (Chris) Gent im Düsseldorfer Mannesmann-Prozess aussagen. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel steigt mit einer wenig schmeichelhaften Schilderung der Dolmetscherin in seinen Bericht über den 17. Verhandlungstag ein: 
Bei der Dolmetscherin im Schwurgerichtssaal L 111 liegt Nervosität in der Stimme. Als sie die ersten Fragen an den Zeugen ins Englische übersetzt, stockt sie mehrfach, muss neu ansetzen. Dabei spricht sie mit deutlichem deutschen Akzent. Zwei englische Reporter im Zuschauerraum stöhnen. Sie fürchten, wenig zu verstehen vom Ablauf des Prozesses, für den sie eigens nach Düsseldorf geflogen sind.
    Die Übersetzerin war sicher nicht die einzige, die angespannt war an diesem 17. Tag des Mannesmann-Prozesses.
Offenbar machen die beiden Dolmetscherinnen ihre Sache in diesem hochkomplexen Wirtschaftsstrafverfahren aber gut. Außer dem Spiegel-Reporter hat sich jedenfalls noch niemand beschwert.
 

Gent im Gespräch mit seinem Anwalt Hanns Feigen (l.) und den beiden Dolmetscherinnen

Link zum Thema
2004-02-15 Mannesmann-Prozess: Sprachsachverständige übersetzen Wirtschafts-Denglisch

[Text: Richard Schneider. Quelle: Spiegel, 2004-03-25. Bild: Vodafone, Internet-Fundsache.] www.uebersetzerportal.de


Christopher Gent