2004-11-15
„Professionell Distanz wahren“ – der Gemeindedolmetschdienst Berlin
„Mutter und Tochter streiten, der Konflikt eskaliert – das Jugendamt will vermitteln. Die Chancen für eine faire Lösung stehen schlecht, wenn die Tochter übersetzen muss, weil die Mutter nur Türkisch versteht und der Sachbearbeiter nur Deutsch spricht.“ So beginnt ein Artikel in der Berliner Morgenpost, in dem der Gemeindedolmetschdienst Berlin porträtiert wird, dem 47 medizinisch-sozial geschulte Dolmetscher für 14 Sprachen zur Verfügung stehen. 23 weitere absolvieren beim Trägerverein Gesundheit Berlin e.V. einen siebenmonatigen Ausbildungskurs, der durch die EU-Initiative „Equal“ finanziert wird.
    Die in Krankenhäusern, sozialen Einrichtungen und bei Behörden eingesetzten Dolmetscher erhalten pro 45-Minuten-Einsatz ein Honorar von 25 Euro. Auftraggeber schätzen ihre Fähigkeit, Distanz zu wahren. Unprofessionelle Sprachmittler würden sich hingegen zu oft als Interessenvertreter der Kunden begreifen, so die Mitarbeiterin einer Beratungsstelle.
    Den vollständigen Artikel können Sie in der Berliner Morgenpost lesen. Informationen zum Gemeindedolmetschdienst Berlin gibt es hier. (Externe Links. Möglicherweise nicht mehr gültig.)


Die Abschlussklasse des vergangenen Jahres

Links zum Thema
2003-05-20 Gemeindedolmetschdienst Berlin startet durch
[Text: Richard Schneider. Quelle: Berliner Morgenpost, 2004-11-13. Bild: Gemeindedolmetschdienst Berlin. www.uebersetzerportal.de]