2005-02-26a
„Unsichtbare Kreative“: taz stellt Beruf des Übersetzers und Dolmetschers vor
Die Berliner tageszeitung (Auflage rund 60.000) stellt heute im Sonderteil „Beruf & Qualifikation“ den Beruf des Übersetzers und Dolmetschers vor. Unter der Überschrift „Unsichtbare Kreative“ werden grundsätzlich gute Berufsaussichten attestiert, der Weg zum Erfolg sei jedoch „steinig“.
    In dem Artikel schildert Olga Cosmidou, Direktorin der Direktion Dolmetschen beim Europäischen Parlament, die schwierige Suche nach qualifizierten Sprachmittlern für die neuen EU-Sprachen. 
    Peter Robert, Vorstandsmitglied im VdÜ (Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke) beschreibt die Arbeit seines Verbands und die unbefriedigende Honorarsituation der Literaturübersetzer („9.000 bis 20.500 Euro“ pro Jahr).
    BDÜ-Pressesprecher Norbert Koschyk schätzt das Einkommensspektrum der in seinem Verband organisierten überwiegend technischen Übersetzer auf „0 bis 50.000 Euro“. In der Wirtschaft gebe es Tendenzen, „die Preise zu drücken“.
    Der Übersetzer Frank Miesel (38), der russische Geschichte und Slawistik studiert hat und mit einer Italienerin verheiratet ist, beschreibt seinen beruflichen Werdegang. Ihm mache der Beruf Spaß, an dem er vor allem die Freiheit als Sebstständiger schätze. 
    Als Ausbildungmöglichkeiten werden die Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten empfohlen. Für weiterführende Informationen wird auf den BDÜ, das Transforum und den VdÜ sowie die Liste der Ausbildungsinstitute unter www.xlatio.de verwiesen.
    Den genannten Artikel des Autors Ole Scholz können Sie im Wortlaut in der taz lesen. (Externer Link. Möglicherweise nicht mehr gültig.)
[Text: Richard Schneider. Bild: EU, VdÜ.] www.uebersetzerportal.de

Olga Cosmidou


Peter Robert