2005-03-08
arpadi, der digitale Dolmetscher für die Kitteltasche. Arzt-Patienten-Dialog in 13 Sprachen
Wenn Arzt und Patient nicht die gleiche Sprache sprechen, ist die Qualität der medizinischen Versorgung gefährdet. Sprachbarrieren erschweren die Diagnose und beeinträchtigen den Behandlungserfolg. Deswegen wurde arpadi entwickelt. Als mobiler Dolmetscher zum Betrieb auf PDAs sorgt die Software für eine medizinisch fundierte Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten unterschiedlicher Sprachzugehörigkeit. 
    „Probleme bei der Kommunikation führen zu Problemen bei der Behandlung“, so der Autor Dr. med. Urs-Vito Albrecht, der das Programm entwickelt und anschließend zusammen mit Ärztekollegen am Krankenhaus Siloah des Klinikums Hannover in der alltäglichen Praxis getestet hat. 
    Die Software kennt mehr als 400 der wichtigsten medizinischen Formulierungen und Fragen aus der Behandlungspraxis – in jeweils 13 Sprachen, zum Lesen auf dem Display und zum Hören in der Muttersprache des Patienten. Mit den Sprachen Dänisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Tschechisch und Türkisch deckt arpadi alleine in Deutschland die Muttersprachen von über 4,92 Millionen fremdsprachigen Einwohnern und damit von mehr als 67 Prozent der ausländischen Wohnbevölkerung ab. 
    Die gewünschten Übersetzungen aus dem medizinisch fundierten Formulierungskatalog liefert arpadi audiovisuell: Zum Lesen auf dem Display und zum Hören in Studioqualität über den Gerätelautsprecher, von Muttersprachlern gesprochen. 
    Mit Hilfe von arpadi sollen Ärzte über Sprachbarrieren hinweg zuverlässigere Diagnosen erstellen und die Behandlung direkt mit dem Patienten abstimmen können – mit einem Griff in die Westentasche, ohne Rückgriff auf unzuverlässige Laienübersetzungen, ohne umständlichen Gebrauch von Wörterbüchern, ohne Wartezeit auf kostenintensive Dolmetscherdienste. 
    Die Frage-, Informations- und Anweisungsformulierungen sind systematisch nach den Bereichen „Anamnese“, „Untersuchung“, „Diagnose und Information“, sowie „Versorgung und Anweisungen“ gegliedert und flexibel aktivierbar. Zusätzlich bietet arpadi drei weitere praxiserprobte Funktionsbereiche: „Patientenfragen“, Expresszugriff auf ein „Bildwörterbuch“ und „Anatomische Tafeln“. Die übersichtliche Benutzeroberfläche und eine einfache Menüführung erlauben den schnellen und umkomplizierten Einsatz des Programms im täglichen Einsatz.
    Die für Ärzte in Klinik, Krankenhaus und Praxis, Notärzte, Sanitäter, Arzthelferinnen, Pflegepersonal und private Anwender gedachte Software wird vom ECV Editio Cantor Verlag vertrieben, der durch die Rote Liste bekannt ist. Die CD-ROM für Palm OS oder Windows CE kostet 98 Euro (Deutschland). Vorinstalliert auf einer 256-MB-Speicherkarte (86 MB freier Speicher) ist das Programm für 148 Euro (Deutschland) erhältlich. Eine kostenlose Demoversion und weiterführende Informationen bietet der Verlag unter www.arpadi.de an.


arpadi soll auf 90 Prozent aller Handhelds laufen


Über die intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche können über 400 medizinische Formulierungen abgerufen werden. Die Übersetzungen werden als Text und akustisch ausgegeben

[Text: ECV Editio Cantor Verlag. Bild: ECV Editio Cantor Verlag.] www.uebersetzerportal.de