2005-04-28
„Christoph Stoll übt einen der stressigsten Berufe aus, die es gibt.“ – Welt am Sonntag porträtiert Konferenzdolmetscher
Christoph Stoll übt einen der stressigsten Berufe aus, die es gibt: Er ist Konferenzdolmetscher. Nur Düsenjetpiloten und Fluglotsen haben laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO noch stressigere Jobs.“ Das schreibt die Welt am Sonntag, der es gelingt, im Gespräch mit Stoll ein treffendes Berufsbild zu zeichnen.
    Wir erfahren, dass es in Deutschland „rund 300 hauptberufliche Dolmetscher für insgesamt 18 Sprachen“ gibt – gemeint sind offenbar die 273 aiic-Mitglieder. Der Bedarf an ausgebildeten Simultandolmetschern steige – nicht nur wegen der EU-Osterweiterung, sondern auch deshalb, weil sich laut Stoll die meisten hauptberuflichen Dolmetscher „fast im Rentenalter“ befinden.
    Stoll, der neben seiner Tätigkeit als Konferenzdolmetscher auch am Institut für Übersetzen und Dolmetschen (IÜD) der Universität Heidelberg unterrichtet, nennt als Ausbildungsmöglichkeiten die Universitäten Heidelberg, Mainz/Germersheim, Leipzig und Saarbrücken sowie die Fachhochschule Köln und das SDI München.
    Der Tagessatz für Konferenzdolmetscher liege bei bis zu 1.000 Euro, wobei etablierte Dolmetscher zwischen 80 und 120 Tage pro Jahr im Einsatz seien. Die Sprachkombination Deutsch/Englisch dominiere den Markt in Deutschland mit einem Anteil von „weit über 90 Prozent“.
    Den vollständigen Artikel können Sie in der Welt am Sonntag lesen, die Website von Christoph Stoll (ein Sohn des Germersheimer Dozenten Karl-Heinz Stoll), finden Sie unter www.chstoll.com.

[Text: Richard Schneider. Quelle: Welt am Sonntag, 2005-04-24. Bild: Stoll.] www.uebersetzerportal.de

Christoph Stoll