2005-04-29
„Jobchancen sind gut“ – Spiegel informiert über Beruf des Gebärdensprachdolmetschers
Der Spiegel informiert im Unispiegel seine jungen Leser über den Beruf des Gebärdensprachdolmetschers. In Deutschland gebe es 80.000 Gehörlose sowie 100.000 hochgradig Schwerhörige, die zum Teil auch auf die Gebärdensprache angewiesen seien.
    Seit 2001 das Sozialgesetzbuch IX eingeführt und 2002 die Gebärdensprache amtlich als Sprache anerkannt worden sei, hätten Gehörlose in einigen Situationen einen Rechtsanspruch auf Kostenerstattung, zum Beispiel vor Gericht, bei Behördengängen und beim Arzt.
    „Die Gesetzgebung sichert somit die zukünftige Nachfrage nach den Dolmetschern“,
sagt Stephan Pöhler, der Vorsitzende des Bundesverbandes der Gebärdensprachdolmetscher. Die meisten Dolmetscher arbeiteten freiberuflich und müssten sich auf dem Markt durchsetzen. „Aber die Chancen, ausreichend Aufträge zu erhalten, sind hoch.“ Denn derzeit würden in Deutschland nur etwa 100 bis 130 Gebärdensprachdolmetscher arbeiten, der Bedarf liege aber bei „mindestens 2.000 bis 3.000“.
    Der Spiegel führt folgende Vollzeitstudiengänge auf:
Für weitere Informationen wird auf den Bundesverband der Gebärdensprachdolmetscher (www.bgsd.de) verwiesen. Den vollständigen Artikel können Sie bei Spiegel online lesen.

[Text: Richard Schneider. Quelle: Spiegel, 2005-04-27. Bild: Archiv.] www.uebersetzerportal.de