2005-06-27
OLG München genehmigt erneut 1,85 Euro pro Zeile
Wie der BDÜ auf seiner Website meldet, hat das Oberlandesgericht (OLG) München einem Gerichtsübersetzer erneut ein Zeilenhonorar von 1,85 Euro genehmigt; diesmal für ein Rechtshilfeersuchen aus dem Polnischen. Nach Ansicht der Richter rechtfertigen Rechtshilfeersuchen und zugehörige Unterlagen generell den erhöhten JVEG-Zeilensatz von
1,85 Euro. Der normale Satz beträgt 1,25 Euro. Die Erfahrung von Übersetzern dürfe ihnen nicht zum Nachteil gereichen, sondern es müsse die objektive Schwierigkeit des Textes zählen. Die vollständige Meldung mit Textauszügen aus der Urteilsbegründung finden Sie auf der Website des BDÜ.

[Text: Richard Schneider. Quelle: BDÜ, 2005-06-28. Bild: Archiv.] www.uebersetzerportal.de


Die Justitia auf dem Frankfurter Römerberg