2005-07-04
„Noch viel zu wenige“ – Gebärdensprachdolmetscher weiter im Aufwind
Die Kölnische Rundschau stellt in einem Artikel die Gebärdensprachdolmetscherin Marion Jokisch (49) vor. Seit sieben Jahren überträgt die
Bedburgerin unter anderem für den Fernsehsender Phoenix die tagesschau und das heute journal in die Gebärdensprache.
    „Der Beruf macht mir sehr viel Freude“, sagt Jokisch, deren Eltern gehörlos sind. Die gelernte Bankkauffrau hat sich vor zehn Jahren zusammen mit vier Kolleginnen selbstständig gemacht. Sie gibt auch Kurse zum Erlernen der Gebärdensprache, denn nach ihren Angaben gibt es immer noch zu wenig ausgebildete Dolmetscher.
Seit 2001 können sich die Betreiber der Agentur vor Zulauf kaum mehr retten. Da wurde das so genannte „Sozialgesetzbuch neun“ eingeführt, und ein Jahr später wurde die deutsche Gebärdensprache endlich als Sprache offiziell anerkannt. Seither haben Gehörlose zumindest in einigen Situationen einen Rechtsanspruch auf die Kostenerstattung bei der Begleitung von Dolmetschern.
Den vollständigen Artikel können Sie in der Kölnischen Rundschau lesen.

[Text: Richard Schneider. Quelle: Kölnische Rundschau, 2005-06-29. Bild: Archiv.] www.uebersetzerportal.de